Die harte Gartenschau

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Wem das Herz voll ist mit bunten Blumen und sattem Grün, für den gibt es auf der Horber Gartenschau "Neckarblühen" einen ganz besonderen Ort der Entspannung und der Ruhe - den "Kuch-Schwab-Steingarten" am Norduferweg in Höhe der Dualen Hochschule.

ALFRED BINDER in der SÜDWEST PRESSE


Nachdem Günther Kuch (rechts) aus Ihlingen sein Fläschle von Bürgermeister Jan Zeitler (Zweiter von rechts) schon bekommen hatte, gab es auch Schampus vom OB-Stellvertreter für Evelyne und Harry Schwab aus Dettingen. Auf dem Bild auch der so genannte "OB-Freisitz", der ab Oktober den neuen Isenburger Dorfplatz zieren soll.
Bild: bin



Harry Schwab, Oliver Schöppler, Marc Acker

Horb. Natürlich fält der Steingarten aus dem Rahmen, wenn man bei einer Gartenschau nur an Blumen und andere Pflanzen denkt, aber das ist zu kurz gedacht. Am Freitagabend wurde der besondere, weil auch künstlerisch einmalige Garten der Horber Firmen Günther Kuch, Stein & Design in Isenburg, und Betonsteinwerk Schwab-Stein aus Dettingen vorgestellt.

Bürgermeister Jan Zeitler freute sich sichtlich, dass die beiden Firmen praktisch von der ersten "Gartenschau-Stunde" an mit im Boot waren. Die Planungsphase war nicht ganz einfach, denn man musste mit der räumlich begrenzten Ausstellungsfläche zurechtkommen, so Zeitler. Was aber nun aus dem Platz zwischen Dualer Hochschule und Neckar geworden ist, bezeichnete der Bürgermeister als toll und sprach von einer wunderschönen Ergänzung zum übrigen Ausstellungsangebot. Mit beiden Firmen arbeite der städtische Bauhof schon seit Jahren zusammen und zwar immer problemlos, so der Schultes. Harry Schwab, der Chef des Dettinger Betonsteinwerks stellte seinen Familienbetrieb kurz vor. Die Produkte von Schwab-Stein werden weitgehend aus Granit, Porphyr, Marmor, Kies oder Quarz hergestellt, mit Zement vermischt und je nach Kundenwunsch mit Farbpigmenten zum Endprodukt verarbeitet. In den letzten Jahren hat man sich auch auf Betonstufen und Gehwegplatten aller Art spezialisiert.

Die Präsentation beim "Neckarblühen" sei eine Premiere, man sei nämlich noch nie in der langen Firmengeschichte auf einer Messe oder Ausstellung gewesen, sagte Harry Schwab. Für die Stadt Horb und den Landkreis Freudenstadt gab es sogar Lob von Schwab, der ursprünglich aus Herrenberg kommt und die Bürokratie im Nachbarkreis ganz gut kennt. Für Günther Kuch aus Isenburg, er ist dort auch Vize-Ortsvorsteher, ist die Gartenschau schon fast zu seiner zweiten Heimat geworden.

Innerhalb der vergangenen drei Jahre hat man seine Dienste immer wieder in Anspruch genommen und so sei er in das Projekt "reingewachsen", was jetzt mit der Präsentation des Steingartens am nördlichen Neckarufer einen vorläufigen Abschluss gefunden hat. Kuch findet es bemerkenswert, wie sich in den letzten Jahren die Stimmung der Neckarstädter gewandelt hätte und jetzt die Besucher, egal woher sie kommen, recht zufrieden wieder nach Hause gehen. Bei der Firma Kuch sind Gabionen, sowie Sicht- und Lärmschutzwände zu einem wesentlichen Teil des Programms geworden. Gabionen sind Drahtkörbe aus hochwertigem galfanverzinktem Spezialstahl, die mit unterschiedlichen Natursteinsorten befüllt werden und so eine Alternative zu herkömmlichen Mauersystemen sind.

Neuerdings werden Gabionen auch als Sichtschutz- und Schallabsorptionsmassnahmen immer häufiger eingesetzt.

Die ausgestellten Stein- und Betonerzeugnisse kann man durchaus auch als Kunstwerke bezeichnen und faszinieren nach einer fachmännischen Erläuterung.





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